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Aktuelle MeldungenBayern baut mobile Reha-Angebote für ältere Menschen aus

„Unsere gut ausgebauten stationären geriatrischen Versorgungsstrukturen werden durch die ambulanten Angebote ergänzt. Damit können mehr Menschen als bisher die Rehabilitationsleistungen nutzen. Mobile geriatrische Reha ist damit ein wichtiger Baustein der Versorgung im häuslichen Umfeld und trägt zur Stärkung der Selbstständigkeit im Alter bei“, so Ministerin Huml.

Krankenschwester hält älterem Patienten die Hand Quelle: © Sandor Kacso / Fotolia

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml treibt den Aufbau der mobilen geriatrischen Rehabilitation (MoGeRe) voran. Huml betonte: „Mobile geriatrische Rehabilitation bedeutet, dass das Reha-Team zum Patienten kommt und nicht der Patient in eine Reha-Einrichtung. Davon profitieren insbesondere ältere Patientinnen und Patienten mit komplexem Hilfebedarf. Ich freue mich, dass wir nun auch in Oberbayern ein mobiles Reha-Team fördern können.“

Das MoGeRe-Team der Klinik Wartenberg (Landkreis Erding), in Trägerschaft der Professor Dr. Selmair GmbH & Co. KG, ist bayernweit das fünfte Team. Der Freistaat unterstützt den Aufbau mit 25.000 Euro.

Das erste Team war Mitte Dezember 2012 am Klinikum Coburg eingerichtet worden. Seit Anfang dieses Jahres bietet die Klinik Wartenberg ebenfalls eine mobile geriatrische Rehabilitation an. Die Ministerin erläuterte: „Unsere gut ausgebauten stationären geriatrischen Versorgungsstrukturen werden durch die ambulanten Angebote ergänzt. Damit können mehr Menschen als bisher die Rehabilitationsleistungen nutzen. Mobile geriatrische Reha ist damit ein wichtiger Baustein der Versorgung im häuslichen Umfeld und trägt zur Stärkung der Selbstständigkeit im Alter bei.“

Die mobile geriatrische Rehabilitation ist insbesondere für Patienten geeignet, die erhebliche funktionelle Beeinträchtigungen und einen komplexen Hilfebedarf haben. Das sind zum Beispiel Patienten mit starken kognitiven Einschränkungen (zum Beispiel Demenz- oder Schlaganfallpatienten). Eine positive Rehabilitationsprognose besteht bei diesen Patienten nur in der vertrauten Umgebung. Die Versorgung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team unter ärztlicher Leitung.

Der Freistaat Bayern gewährt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel für den Aufbau eines MoGeRe-Teams einen Zuschuss in Höhe von maximal 25.000 Euro für die ersten zwölf Monate, zum Beispiel für die Miete für Räumlichkeiten des Teams oder für Ausgaben der Öffentlichkeitsarbeit.

(Pressemitteilung des Bayrischen Staatsministeriums für Gesundheit- und Pflege vom 12. August 2018)

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