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Aktuelle MeldungenStärkster Anstieg der Einwohnerzahl in Nordrhein-Westfalen seit 25 Jahren

Pressemitteilung des Landesbetriebes Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 14. Juli 2016

Ende 2015 lebten in Nordrhein-Westfalen 17.865.516 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl um 227.418 (+1,3 Prozent) höher als am 31. Dezember 2014. Einen höheren Anstieg der Bevölkerungszahl im Jahresvergleich hatte es zuletzt im Jahr 1990 (damals: +246.063 Personen beziehungsweise +1,4 Prozent) gegeben.

Im Jahr 2015 zogen 264.787 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen. Die Bilanz bei Geburten und Sterbefällen fiel hingegen negativ aus: 2015 starben mehr Menschen als Kinder geboren wurden. Der positive Wanderungssaldo konnte allerdings das Geburtendefizit in Höhe von –43.886 Personen kompensieren, sodass die Einwohnerzahl angestiegen ist. Die Statistiker weisen darauf hin, dass sich die Bevölkerungszahl des Landes im Jahr 2015 um weitere 6.517 Personen erhöht hat. Ursächlich hierfür sind überwiegend von den Kommunen erst nach Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldete „Rücknahmen von Zu- beziehungsweise Fortzügen“.

Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands ist nach wie vor Köln mit 1.060.582 Einwohnern. Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf (612.178), Dortmund (586.181) und Essen (582.624). Kleinste Gemeinde im Lande bleibt Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4.236 Einwohnern.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, beruhen die genannten Daten auf der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, der im Rahmen des Zensus 2011 zum Stichtag 9. Mai 2011 ermittelt wurde. Der Unterschied zwischen dem hier genannten Wanderungssaldo zu der entsprechenden Zahl in der heute ebenfalls veröffentlichten Pressemitteilung zur Wanderungsstatistik resultiert daraus, dass in die Bevölkerungsfortschreibung nur Wanderungsfälle nach dem Zensusstichtag einfließen. In der Wanderungsstatistik 2015 wurden auch Zu- beziehungsweise Fortzüge verbucht, deren Umzugsdaten zwar vor dem 9. Mai 2011 lagen, den Statistikern jedoch erst im Jahr 2015 gemeldet wurden.

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