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Aktuelle MeldungenRegionalstrategie „Mobilität und Infrastrukturen“ in Altenburg vorgestellt

Pressemitteilung des Thüringer Landesamts für Statistik vom 4. September 2015

Dorfstraße in Gerlfangen im Saarland (Foto: BfN/Jens Schiller)Bild vergrößern Quelle: BfN/Jens Schiller

Bei der Vorstellung der Regionalstrategie im Landschaftssaal in Altenburg diskutierte Landesentwicklungsministerin Birgit Keller über die Herausforderung der Mobilitätsicherung auf dem Land und ihre Auswirkungen auf andere Angebote der Daseinsvorsorge.

Die Ministerin betonte: „Wir brauchen einen starken ÖPNV in der Fläche. Nicht als Feigenblatt der Daseinsvorsorge, sondern als einen entscheidenden Pfeiler einer sozial gerechten Mobilitätsversorgung. Das hier erarbeitete Konzept ist ein wichtiger Schritt, dieses Ziel im MDV-Verkehrsraum zu erreichen. Ich hoffe, dass auch andere Regionen Impulse aus Entstehung und Ergebnissen dieser Studie aufnehmen können.“

„Die Regionalstrategie ‚Mobilität und Infrastrukturen‘ eröffnet eine Perspektive, die Bürgerinnen und Bürgern auf dem Land langfristig durch einen auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten öffentlichen Nahverkehr an wichtige Grundversorgungseinrichtungen anzubinden“, so Keller weiter.

Die Entwicklung eines Regionalnetzes für den ÖPNV, mit einer Definition von verlässlichen ÖPNV-Erreichbarkeiten im 1- und 2-Stunden Takt sei eine neue Sichtweise auf den Nahverkehr, die sich nicht nur an aktuellen Anforderungen ausrichte, führte die Ministerin weiter aus.

Hintergrund

In der Zeit zwischen Dezember 2013 und Oktober 2015 wurde im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) ein Forschungsprojekt zur Erstellung einer „Regionalstrategie Daseinsvorsorge: Mobilität und Infrastrukturen“ durchgeführt.

Die Regionalstrategie ist das Ergebnis eines Prozesses, in den Ministerien der drei mitteldeutschen Länder, der Mitteldeutsche Verkehrsverbund, die Träger der Regionalplanung, die fünf Landkreise sowie weitere Akteure eingebunden waren, um sich systematisch mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf verschiedene Daseinsvorsorgebereiche (ÖPNV, Schulen, Hausärzte, Nahversorgung) auseinanderzusetzen, Anpassungsstrategien zu entwickeln sowie deren Umsetzung politisch und organisatorisch vorzubereiten. Im Mittelpunkt stand eine integrierte Betrachtung der ausgewählten Infrastrukturen der Daseinsvorsorge und des ÖPNV.

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