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Zahlen und FaktenStädtische Regionen wachsen noch

Karte zum Bevölkerungswachstum nach Gemeinden in Deutschland zwischen 2011 und 2013Bild vergrößern

Die Bevölkerungsentwicklung verläuft in den über 11.000 Gemeinden Deutschlands sehr unterschiedlich. Während die meisten Großstädte und Ballungsgebiete zwischen 2011 und 2013 Einwohner gewonnen haben, weisen viele ländliche Regionen einen Rückgang der Bevölkerungszahlen auf. Dadurch wächst das Ungleichgewicht zwischen Metropolregionen und peripheren, abseits von Zentren gelegenen Räumen weiter an. Wachsende und schrumpfende Gemeinden liegen teils nah beieinander.

Der Bevölkerungszuwachs in Ballungsräumen ist das Ergebnis von Wanderungsgewinnen, die sich durch den Zuzug von Menschen aus anderen Regionen Deutschlands und dem Ausland ergeben. Städte sind für Zuziehende besonders attraktiv, weil sie in der Regel durch ein vielfältiges Angebot an Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen sowie Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten eine hohe Lebensqualität bieten. Bei guter verkehrstechnischer Anbindung kann auch das Umland vom Bevölkerungswachstum profitieren.

Ein anhaltender Bevölkerungsrückgang stellt strukturschwache, meist ländliche Regionen hingegen vor große Herausforderungen. So beeinflusst eine rückläufige Einwohnerzahl zum Beispiel die Auslastung von Bildungseinrichtungen, des öffentlichen Nahverkehrs oder von Einkaufsmöglichkeiten. Die damit einhergehenden Finanzierungsprobleme werden zusätzlich dadurch erschwert, dass die einwohnerbezogenen Finanzzuweisungen und Einnahmen der Kommunen und Landkreise sinken. Um als Wohnstandort und für die Wirtschaft attraktiv zu bleiben beziehungsweise attraktiver zu werden, sind hier innovative Lösungen gefragt.

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