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Berichte und KonzepteKeine Kinder = keine Enkel: Zur Langfristigkeit demographischer Entwicklungen

ifo-Dresden berichtet: Keine Kinder = keine Enkel: Zur Langfristigkeit demographischer Entwicklungen

Herausgeber
ifo Institut Dresden
Titel
Keine Kinder = keine Enkel: Zur Langfristigkeit demographischer Entwicklungen
In
ifo Dresden berichtet 4/2018
Erschienen
2018, Dresden

Alle Bevölkerungsvorausberechnungen gehen von einer starken Schrumpfung bei gleichzeitiger Alterung der Bevölkerung in Deutschland aus. Derartige Schätzungen sind möglich, weil die demographische Entwicklung der kommenden Jahrzehnte zu einem erheblichen Teil durch Entwicklungen der Vergangenheit determiniert: Wenn zu wenig Kinder geboren werden, gibt es mit zeitlicher Verzögerung auch zu wenig potenzielle Eltern, sodass dann nochmals weniger Kinder geboren werden.

Eine Projektion der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2115 macht deutlich, dass die großen demographischen Herausforderungen – kurzfristig vor allem ein Mangel an Arbeitskräften, mittelfristig vor allem Finanzierungsprobleme in der umlagefinanzierten Rentenversicherung – sich weder durch forcierte Zuwanderung noch durch eine Erhöhung der Geburtenziffern noch vermeiden lassen. Um negative Auswirkungen zu vermeiden, bedarf es daher vor allem starker Produktivitätssteigerungen und einer grundlegenden Reform der Gesetzlichen Rentenversicherung.

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