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HandlungshilfenWie kommunales E-Government dennoch gelingt – Ein Kochbuch für Praktiker

Die Versorgung mit Dienstleistungen der Verwaltung ist in Regionen mit alternder und rückläufiger Bevölkerung aufgrund von sinkenden Ressourcen der Kommunalverwaltungen und der Zusammenlegungen von Gemeinden und Landkreisen gefährdet. E-Government kann helfen, die Arbeitsfähigkeit der kommunalen Verwaltungen aufrecht zu erhalten und die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auch über größere Distanzen sicher zu stellen.

Im Pilotvorhaben „Modellkommune E-Government“ haben das Bundesministerium des Innern und die kommunalen Spitzenverbänden acht Modellkommunen zwei Jahre bei der Konzeptionierung und Umsetzung von E-Government-Vorhaben begleitet. Entstanden ist eine Anleitung, die gleich einem Kochbuch schrittweise erläutert, welche Aufgaben bei der Digitalisierung der Verwaltungsarbeit zu lösen sind.

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1 E-Government per Kochbuch? – Zu dieser Publikation

Was hat E-Government mit Kochen zu tun? Dieses einführende Kapitel sollten Sie zumindest überfliegen. Wir klären hier, worum es in diesem Buch geht, für wen es geschrieben wurde, was Sie erwarten dürfen und was nicht. Sie finden unter anderem eine Begriffsbestimmung und eine zentrale Überzeugung: Kommunales E-Government ist möglich!

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2 Appetit machen – E-Government-Beispiele

Zugegeben, unser Gegenstand ist recht abstrakt. Deshalb illustrieren wir ihn eingangs und berichten kurz von einigen konkreten E-Government-Projekten in unterschiedlichen Handlungsfeldern. Erfahren Sie, wie und wo sich kommunales E-Government abspielt.

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3 Von der Kochkunst – E-Government möglich machen

Damit E-Government auch in Ihrer Kommune gelingt, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Lesen Sie dieses Kapitel, wenn Sie einige Tipps erhalten möchten, was Sie selbst dafür tun können. Wir denken über so grundlegende Themen wie Kultur, Veränderung, Wissen und Markt nach.

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4 Der Speiseplan – E-Government planen

Dieses Kapitel beginnt mit einem Appell: Entwickeln Sie E-Government möglichst planvoll! Dann wird es konkret: Wir beschreiben fünf verschiedene Vorgehensweisen, um E-Government-Vorhaben für Ihre Kommune zu identifizieren, zu priorisieren und zu planen. Wählen Sie aus! Oder besser: Kombinieren Sie!

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5 Die Küche einrichten – E-Government organisieren

Veränderungsprojekte sind selten einfach. Wenn sie gelingen sollen, müssen sie von einer leistungsfähigen Organisation getragen werden. In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, E-Government in Ihrer Kommunalverwaltung organisatorisch zu verankern. Erfahren Sie auch, wo Sie Unterstützung für diese Aufgabe erhalten können.

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6 Von Quirl bis Herd – E-Government-Werkzeuge vorbereiten

Auch wenn der Titel es erst auf den zweiten Blick verrät: In diesem Kapitel geht es um Informationstechnik. Erhalten Sie einen Überblick darüber, welche IT-Komponenten für kommunales E-Government notwendig sind. Eingangs streifen wir zudem einige Aspekte der strategischen Entwicklung von Informationstechnik.

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7 Die Gerichte – E-Government-Vorhaben praktisch

Nun sind wir mitten in der praktischen Arbeit: Wir skizzieren zunächst einen abstrakten Musterprozess und leiten daraus typische Aufgabenstellungen in E-Government-Projekten ab. Erhalten Sie in diesem Kapitel einen Überblick darüber, wie digitale Arbeitsweisen eingeführt werden können. Und so manchen konkreten Tipp.

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8 Zubereitungstipps – E-Government-Kniffe

Weniges im Leben gelingt ohne Tipps und Tricks, auch kommunales E-Government nicht. In diesem Kapitel geben wir Ihnen einige Erfahrungen zu einigen wichtigen Aspekten wieder: Wir reden über Veränderungskultur, Projektmanagement und Qualität im E-Government.

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9 Hat’s geschmeckt? – E-Government evaluieren

Verwaltungsentwicklung ist kein Selbstzweck, E-Government verfolgt konkrete Ziele. In diesem Kapitel diskutieren wir, wie geprüft werden kann, ob unsere Bemühungen ihr Ziel erreicht haben.

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10 Gemeinsam kochen – E-Government kooperativ gestalten

Unser Buch endet wie es begann: Mit einer Überzeugung. Wir sind uns sicher, dass kommunale Verwaltungsentwicklung nur kooperativ gelingen kann. Das gilt auch für E-Government. Im abschließenden Kapitel diskutieren wir Möglichkeiten der Kooperation und enden mit einem konkreten Angebot.

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Ihre Erfahrungen werden sicherlich auch von anderen Engagierten in den öffentlichen Verwaltungen (und nicht nur dort) geteilt. Nicht selten werden diejenigen, die sich im Bemühen um ein möglichst hohes Qualitätsniveau kritisch mit der eigenen Organisation und ihren Ergebnissen auseinandersetzen, eher als Störer empfunden. Wie kann es dennoch gelingen, aus der Linienorganisation heraus erfolgreich Qualitätsimpulse auszulösen? Lassen Sie mich zunächst zwei Perspektiven benennen: Erstens, versuchen Sie, die von Ihnen angemahnte Qualitätskultur zunächst im eigenen Zuständigkeitsbereich zu entwickeln - also Selbstreflexion und qualitätsbewusstes Handeln zu unterstützen, praktikable Verbesserungen umzusetzen und Maßnahmen, die mit eigener Kraft nicht realisierbar sind, vorzudenken. Wenn dies erfolgreich, d.h. erlebbar gelingt, strahlt es im besten Fall auf die Gesamtorganisation aus. Zweitens, fokussieren Sie Ihre Qualitätsargumentation auf Chancen, nicht auf Defizite. Veränderung wird oft von denjenigen blockiert, die für verbesserungswürdige Zustände verantwortlich sind. Auf neue, gemeinsame Ziele können sie sich leichter einlassen als auf das (implizite) Anerkennen von Versäumnissen. Vielleicht können wir an dieser Stelle weitere Erfahrungen und Anregungen zu diesem wichtigen Aspekt sammeln?

Zum Artikel:3.2.1 Qualitätskultur entwickeln

28.11.2016 15:30 Uhr von Matthias Neutzner
Die Punkte hören sich alle sehr gut an. Sie sind aber wohl an die Verwaltungsspitze einer Behörde gerichtet. Als Bereichsleiter ist man im "Zuständigkeitslaufrad" gefangen und wird nur seltsam angeschaut, wenn diese Vorschläge aus der dritten Ebene nach Bürgermeister und Dezernenten kommt. Gibt es Empfehlungen wie die Bereichsleiterebene hier aktiv werden kann ohne gleich als subversives Element gekennzeichnet zu werden?

Zum Artikel:3.2.1 Qualitätskultur entwickeln

06.10.2016 22:01 Uhr von norbert.juergens@gmx.de

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