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Gute Praxis in DeutschlandGesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg

Beteiligung von 24 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg

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Logo der Landesinitiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“

Ziele

Ziele der Landesinitiative auf Ebene der Städte und Gemeinden:

  • Das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bevölkerung sollen gesteigert und das soziale Miteinander verbessert werden.
  • Vorhandene Aktivitäten mit Einfluss auf Generationenfreundlichkeit und Gesundheit sollen gebündelt und ein kommunales Gesamtkonzept entwickelt werden.
  • Örtliche Angebote aus Bereichen wie Gesundheitsförderung, Soziales, Jugend- und Altenhilfe, Bildung und Stadtplanung sollen besser verzahnt und bedarfsorientiert erweitert werden.
  • Kinder-, familien- und seniorenfreundliche Lebensbedingungen sollen gestaltet werden.
  • Gesundheitsdialoge sollen die Interessen und Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen einbezogen werden.
  • Insbesondere Menschen in schwierigen Lebenslagen sollen nachhaltig erreicht und gestärkt werden.
  • Die Bekanntheit örtlicher Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Jugend- und Altenhilfe soll erhöht werden.
  • Nachhaltige gesundheitsförderliche Strukturen sollen geschaffen werden.
Projektinhalte

Die Landesinitiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ein Gesamtkonzept für eine gesundheitsförderliche, generationenfreundliche und lebenswerte Kommune zu entwickeln.

Teilnehmende Städte und Gemeinden gründen zusammen mit den örtlichen Akteuren eine eigene Initiative, um ein gesundes Aufwachsen und Leben zu fördern und zu unterstützen.
Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ermitteln die Akteure aus Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Soziales und Stadtplanung, wie es gelingen kann, gemeinsam eine attraktive, gesundheitsförderliche und lebenswerte Stadt oder Gemeinde zu gestalten.

Daraus resultierende Aktivitäten beziehen sich zum Beispiel auf attraktive, sichere und barrierefreie Bewegungsräume im Wohnumfeld oder auf wohnortnahe Ernährungs-, Bewegungs- und Freizeitangebote. Weitere Handlungsfelder können das soziale Miteinander und Unterstützungsangebote wie aktivierende Hausbesuche oder ein Tauschring sein.

Aktivitäten und Ergebnisse

Durch die Beteiligung an der Landesinitiative sind in den Partnerstädten und -gemeinden kommunale Netzwerke entstanden, welche durch Absprachen der Akteure bedarfsgerechte und aufeinander abgestimmte gesundheitsförderliche Maßnahmen ermöglichen.

Besonderheiten

Erfolgsfaktoren:

  • Die Vorgehensweise in den Städten und Gemeinden orientiert sich an den Schritten des Public Health Action Cycles. Auf Grundlage einer systematischen Bestands- und Bedarfsanalyse werden Ziele und Maßnahmen abgeleitet.
  • Die Langfristigkeit der Initiative sollte durch die Verankerung in der Struktur und im Leitbild einer Stadt oder Kommune sichergestellt werden. Die Grundlage hierfür stellt die politische Unterstützung durch den Bürgermeister und den Gemeinderat dar.
  • Die Koordination durch eine zentrale Stelle, die ämterübergreifende Zusammenarbeit und die Kooperation mit den örtlichen Akteuren sind entscheidende Faktoren für die Vernetzung vor Ort.
  • Mittels Bürgerbeteiligung werden Bedarf und Bedürfnisse der Bevölkerung in den Städten und Gemeinden berücksichtigt.
  • Veranstaltungen für den Erfahrungsaustausch ermöglichen die Vernetzung beteiligter Städte und Gemeinden.
Finanzierung

Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg wird vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg gefördert.

Beteiligte

Projektträger:

  • Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
  • Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

Kooperationspartner:

  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
  • Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
  • Gemeindetag Baden-Württemberg
  • Landkreistag Baden-Württemberg
  • Städtetag Baden-Württemberg
  • AOK, Baden-Württemberg
  • Landesverband der Betriebskrankenkassen, Baden-Württemberg
  • Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen, Karlsruhe
  • IKK, Baden-Württemberg
  • Kommunalverband für Jugend und Soziales, Baden-Württemberg
  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Landesärztekammer, Baden-Württemberg
  • Mannheim Institute of Public Health
  • Unfallkasse Baden-Württemberg
  • Universität Stuttgart
  • Verband der Ersatzkassen e. V.
Laufzeit

Seit 2007

Ansprechpartner
Dr. Torben Sammet
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
Nordbahnhofstraße 135
70191 Stuttgart
Telefon: 0711 904 39407
E-Mail: torben.sammet@rps.bwl.de

Zusatzinformationen

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