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Gute Praxis in DeutschlandFrankenberg (Eder) - Familienstadt mit Zukunft

Frankenberg (Eder), Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen

Bild

Vlnr: Christina Hartmann und Evelin Jacobs, beide Frankenberg (Eder), Sozialminister Grüttner, Daniela Wüstenbecker-Russel und Heike Pfannenschmidt, beide Büdingen (Foto/Entwurf: Daniela Wüstenbecker-Russel, Leiterin "Familienstadt mit Zukunft" Büdingen) Hessischer Familientag 2011: Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner mit den Leiterinnen der beiden Familienstädte mit Zukunft

Ziele

Schaffung familienfreundlicher Strukturen in der Stadt

Projektinhalte

Eine niedrige Geburtenrate und eine Abnahme der Bevölkerung kennzeichnen die demografische Entwicklung in vielen Kommunen in Hessen. Die Landesregierung hat deshalb das Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ initiiert. In zwei Modellkommunen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit umgesetzt und erprobt.

Die Stadt Frankenberg (Eder) ist eine der beiden Modellkommunen der Landesinitiative. Im Rahmen des Modellprojektes werden vor Ort verschiedene Projekte zu Förderung von Familien umgesetzt. Das Modellprojekt möchte insgesamt:

  • Junge Paare zum Kinderkriegen ermuntern
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Work-Life-Balance verbessern mit Maßnahmen zur Kinderbetreuung
  • Vereinbarkeit von Familie und Freizeit verbessern
  • Präventive –Angebote zu Bewegung und Ernährung ab Kindergartenalter vorhalten und Mitarbeiter qualifizieren
  • Bildung von Netzwerken unterstützen

An der Umsetzung der Projekte wirken Verwaltung, Bürger und Wirtschaft gemeinsam mit. Zielgruppe sind nicht nur junge Familien, vielmehr sollen alle Altersgruppen angesprochen werden.

Aktivitäten und Ergebnisse
  • Neugeborenen-Sparbuch und „Lesestart-Paket“
  • Eröffnung eines Familienbüro als Anlaufstelle für Familien sowie mit Kinderbetreuungsmöglichkeiten vor Ort
  • Ausbildung von Tagesmüttern und „Ersatzomis und -opis“
  • Workshops für Berufsrückkehrerinnen
  • Eröffnung einer Ganztagskindertagesstätte
  • Etablierung von Familienveranstaltungen (Familien - und Freizeitkompass)
  • Schaffung eines Familienzentrums in Frankenberg (Eder) zur Bildung von Netzwerken (Kooperationen mit allen sozialen Einrichtungen in Frankenberg: Sport- und kulturelle Vereine, Dialog der Generationen)
Besonderheiten

Der Begriff der Familie wird im Kontext dieses Projektes als ganzheitlicher Ansatz verstanden und Projekte für alle Generationen (vom Neugeborenen bis zum Senioren) umgesetzt.

Finanzierung

Die Grundfinanzierung des Projektes erfolgt aus Mitteln der Stadt Frankenberg (Eder) und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Darüber hinaus werden viele Aktionen durch Sponsoring und ehrenamtliches Engagement getragen.

Beteiligte
  • Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
  • Stadtverwaltung Frankenberg mit Familienbüro
  • soziale Einrichtungen in Frankenberg (Eder)
  • Frankenberger Unternehmen (z. B. Gewerbetreibende, Dienstleister, Ärzte, Pädagogen, Kaufleute und Banken)
  • Ortsvereine ( z. B. Kaufmännischer Verein, Sportvereine, Kunst- und Kulturvereine, Verein Jugendzahnpflege)
  • Frankenberger Institutionen (z. B. Seniorenbeirat, Frankenberger Arbeitskreis Jugendhilfe)
Laufzeit

2005 bis 2015

Ansprechpartner
Evelin Jacobs
Telefon: 06451 / 505-117
E-Mail: jacobs.evelin@frankenberg.de

Christina Hartmann
Telefon: 06451 / 40 84 37
E-Mail: hartmann.christina@frankenberg.de

Familienbüro - Familienstadt mit Zukunft
Stadtverwaltung Frankenberg (Eder)
Obermarkt 7 - 13
35066 Frankenberg (Eder)

Zusatzinformationen

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