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Aktuelle MeldungenBayern: Huml baut die Versorgung für Menschen mit Demenz weiter aus

Für den Aufbau dieser Demenzagenturen und zur Förderung einer Vielzahl weiterer Angebote zur Beratung und Unterstützung von Menschen mit Demenz investiert das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium jährlich über 4,5 Millionen Euro.

Krankenschwester hält älterem Patienten die Hand Quelle: © Sandor Kacso / Fotolia

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml baut die Versorgung und Betreuung für Menschen mit Demenz im Freistaat weiter aus. Huml betonte: „Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium startet am 18. Mai das sogenannte Interessenbekundungsverfahren für die Einrichtung der landesweit tätigen Demenzagentur Bayern. Damit haben interessierte Träger die Gelegenheit, sich bis spätestens 15. August 2018 mit einem Grobkonzept zu bewerben. Möglich ist auch ein gemeinsames Konzept verschiedener Träger in einem Verbundsystem. Es ist geplant, dass die Demenzagentur Bayern am 1. Dezember 2018 ihre Arbeit aufnimmt.“

Die Ministerin erläuterte: „Die Agentur wird den Auf- und Ausbau von Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige vorantreiben. Mein Ziel ist es, Demenzkranken bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen.“

Huml ergänzte: „Nach der Einrichtung der Demenzagentur Bayern werden wir in einem weiteren Schritt in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken regionale Demenzagenturen einrichten. Die Demenzagentur Bayern wird die regionalen Demenzagenturen beim Aufbau bedarfsgerechter Strukturen unterstützen, deren Arbeit koordinieren und vernetzen. Dadurch kann die Hilfe noch besser bei den Menschen ankommen.“

Für den Aufbau dieser Demenzagenturen und zur Förderung einer Vielzahl weiterer Angebote zur Beratung und Unterstützung von Menschen mit Demenz investiert das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium jährlich über 4,5 Millionen Euro.

Im Freistaat leben derzeit mehr als 240.000 Menschen mit Demenz. Im Jahr 2030 werden es Experten zufolge etwa 300.000 sein, wenn es keinen Durchbruch in der Therapie gibt. Der Aufbau der Demenzagentur Bayern in diesem Jahr und der sieben regionalen Demenzagenturen im kommenden Jahr wird wissenschaftlich begleitet.

(Pressemitteilung des Bayrischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 17. Mai 2018)

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