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Aktuelle MeldungenMütter sind „Stark im Beruf“

Das ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf“ hat bislang mehr als 7.600 Müttern auf ihrem Weg in die Berufstätigkeit geholfen. Fast jede dritte Mutter, konnte nach dem Programm eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufnehmen.

Zwei ausländische Fachkräfte in einem Labor (Foto: Bundespresseamt/Burkhard Peter) Quelle: Bundespresseamt/Burkhard Peter

Integration durch Normalität: Frauen mit Zuwanderungsgeschichte erzählen vom Jobeinstieg in Deutschland

Die Frauen, die Ministerin Giffey im Bundesfamilienministerium begrüßte, sind „Stark im Beruf“. Es sind Frauen mit Migrationshintergrund, die den Einstieg in Ausbildung und Arbeit in Deutschland geschafft haben. Sie erzählen, was möglich ist, wenn ein starker Wille und gezielte Unterstützung zusammenkommen. Bundesfamilienministerin Giffey wollte die Frauen kennenlernen, und hat sie deshalb zu einem Mittags-Empfang ins Ministerium eingeladen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

„Frauen können alles“, sagte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Es ist nicht wichtig, woher eine Frau kommt. Es ist wichtig, wo sie hin will. Doch gerade bei den zugewanderten Müttern klaffen beim Thema Arbeit Wunsch und Wirklichkeit oft auseinander. Hier setzt „Stark im Beruf“ mit Erfolg an. Ich freue mich über und für jede Frau, die den Schritt in Arbeit geschafft hat. Das gibt den Frauen Selbständigkeit und Selbstvertrauen.“

Das ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf“ des Familienministeriums hat bislang mehr als 7.600 Müttern auf ihrem Weg in die Berufstätigkeit geholfen. Bundesweit beraten 80 Kontaktstellen zugewanderte Frauen bei ihren Fragen zu Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Vereinbarkeit. Knapp 30 Prozent von ihnen, also fast jede dritte Mutter, konnte nach dem Programm eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufnehmen. Den Frauen wird auch bei der Anerkennung von Abschlüssen geholfen oder durch die Vermittlung von Praktika mit Perspektive auf Weiterbeschäftigung.

Bei dem Empfang warb die Bundesfamilienministerin gemeinsam mit Vertretern der Bundesagentur für Arbeit und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) dafür, Mütter mit Zuwanderungsgeschichte bei der Integration in den Arbeitsmarkt stärker in den Blick zu nehmen. Das funktioniert am besten mit gezielter Unterstützung.

Mit der Bundesagentur für Arbeit besteht im Rahmen des Programms eine enge Kooperation. Valerie Holsboer, Vorstand Ressourcen der Bundesagentur für Arbeit: „Frauen und Mütter mit Migrationshintergrund benötigen beim Berufseinstieg besondere Unterstützung. Angesichts des Fachkräftebedarfs in vielen Branchen sehen wir als Bundesagentur für Arbeit in diesen Frauen ein wichtiges Potential, welches wir durch frühzeitige Aktivierung besonders in den Bedarfsgemeinschaften, durch individuelle Beratung und gezielte Förderung noch stärker heben wollen. Wir gehen dabei dreigleisig vor und unterstützen bei Spracherwerb, Qualifizierung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Enge Partner der 80 Kontaktstellen sind die Unternehmen vor Ort. Dr. Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer: „Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag, um den Berufseinstieg für zugewanderte Mütter zu verbessern. Die IHK Organisation unterstützt dabei die vielfältigen Angebote für Familienfreundlichkeit von Unternehmen. Zugewanderte Frauen haben große Potenziale – als Fachkräfte und als Beitrag zur Vielfalt in den Belegschaften.“

(Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 14. Mai 2018)

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