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Aktuelle MeldungenNetzwerk Demografie in Schleswig-Holstein nimmt Arbeit auf

Land, Kammern und Kommunale Spitzenverbände bündeln Erfahrungen

Blaue Kugel ist über Stäbe mit schwarzen Kugeln vernetzt Quelle: © pixeltrap / Fotolia

Für die Gestaltung des demografischen Wandels in Schleswig-Holstein werden Wissen und Kompetenzen stärker gebündelt. Zu diesem Zweck haben sich die Landesregierung, die Kommunalen Landesverbände und die Industrie- und Handelskammern in Schleswig-Holstein auf die Bildung eines Netzwerkes Demografie verständigt. „Wir wollen den demografischen Wandel möglichst zukunftsfähig und effizient gestalten“, sagte Staatssekretär Thomas Losse-Müller, der Chef der Staatskanzlei, in Kiel. Deshalb sei es sinnvoll, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kenntnisse der Partner zu bündeln.

Das Netzwerk solle den Erfahrungstransfer zwischen den Partnern und anderen Akteuren im Land unterstützen und so dazu beitragen, dass innovative Ideen und Konzepte weiter getragen und von anderen genutzt werden könnten, so Losse-Müller.

Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein betont: „Um den demografischen Herausforderungen zu begegnen, gibt es kein allgemeingültiges Patentrezept. Nötig sind flexible und innovative Ansätze, um die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit in den verschiedenen Räumen zu erhalten. Die IHK setzt dazu bereits konkrete Projekte vor Ort um.“ Er unterstreicht: „Die Vernetzung der Wirtschaft mit den öffentlichen Aufgabenträgern kann die Bemühung um zukunftsfähige Infrastrukturen und attraktive Standortqualität weiter befördern.“

„Die Gestaltung des demografischen Wandels gemeinsam und vernetzt anzugehen, bietet die Chance, dass jeder Partner seine spezifische Sichtweise einbringt“, ergänzt Dr. Sönke E. Schulz für die Kommunalen Landesverbände. Die Kommunen im Land seien sich der Herausforderung bewusst und hätten zum Teil schon eigene Konzepte entwickelt. Ein Abgleich mit den anderen Netzwerkpartnern könne weitere Impulse geben, so Schulz weiter.

Zu den Aufgaben des Netzwerkes gehören unter anderem die Beratung von Akteuren im Bereich Demografie und die Vermittlung von Ansprechpartnern. Ferner geht es um das Sammeln, Aufbereiten und Bereitstellen von Informationen, Daten und Best-Practice-Beispielen.

(Quelle: Pressemitteilung der Staatskanzlei Schleswig-Holstein vom 3. April 2017)

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