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Jugendparlamente und Beiräte unabdingbar

Aus meiner Erfahrung zeigt sich, dass es für Jugendliche wirklich wichtig ist, sich an Diskussionen über ihre Umgebung beteiligen zu können. Nicht nur weil ich selbst ein Jugendlicher bin der sich politisch engagiert, sondern weil ich es auch in der Schule und meinen Freundeskreis sehe, dass immer wieder über Kommunalpolitische Themen und besonders Themen für Jugendliche im Fokus unserer Gespräche standen. Das zeigt mir, dass Jugendliche mitreden möchten und sich mit ihren Ideen einbringen wollen. Gerade im ländlichen Raum, wo es schwer ist jegliche Strukturen z.B. in Sachen Mobilität und Jugendbeteiligung zu schaffen, ist es seitens der Politik wichtig, auf junge Menschen zuzugehen und sie mit in Prozesse einzubinden. Durch dieses einbeziehen überspringen Jugendliche die Grenze der "Politikverdrossenheit" und bringen sich aktiv, vielleicht auch eher unbewusst, in die politische Diskussion ein und können Veränderungen anstoßen, die für die gesamte Gesellschaft vom Vorteil sein könnten. Politik muss den Auftrag haben, allen Mitgliedern der Gesellschaft das Gefühl zu geben beachtet zu werden. Gerade bei Jugendlichen ist das mit einbeziehen ganz wichtig, damit sie sich nicht in ihrer Jugend schon den Gedanken aneignen "Ach, die machen doch sowieso was sie wollen". Im Landkreis Friesland sind wir bei diesem Prozess schon ein ganzes Stück weit gekommen. Wir gründen ein Jugendparlament auf Kreisebene und sehen an der von Sitzung zu Sitzung steigenden Beteiligung, ein sehr großes Interesse der Jugendlichen, sich vor Ort mit einbringen zu wollen. Dieser Effekt überträgt sich schon immer mehr auf die Gemeinden im Landkreis, die jetzt nach und nach, auf Wunsch der Jugendlichen vor Ort, selbst Beiräte und Jugendparlamente gründen.

  • am 08.02.2017 19:22 Uhr von Dominik Helms

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Kategorisierung

Thema

Jugendgerechte Kommune

Stichworte

  • Jugendbeteiligung etablieren
  • Jugend im ländlichen Raum

Dominik Helms

Bundesland
Niedersachsen

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