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Smart Cities brauchen ihre Smart Citizens

Die Medien haben schon lange, teils kluge Szenarien von den Städten von morgen und jenen ohne Zukunft entworfen. Seit 2015 verstärkt noch durch die Flüchtlingsströme, die zusätzlich zu der Landflucht in die Städte drängen.

Noch reisen deutsche Stadtoberhäupter nach Spanien und bestaunen Santander als Europas erste Smart City. Denn sie ahnen alle, was auf sie zukommt. Bis 2030 werden europaweit über 70 Prozent der Menschen in Städten leben, so die Prognose. Um im Wettbewerb der Regionen nicht abgehängt zu werden, brauchen die Rathauschefs allerdings ihre Smart Citizens. Denn die intelligenten Städte der Zukunft können nur gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt werden. Dafür gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: wie Umwelt, Energie, Sicherheit aber auch Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung.

E-Government dabei nur als Verwaltungsmodernisierung zu begreifen ist zu kurz gesprungen. Bei der „elektronischen Regierung“ geht es neben dem elektronischen Regieren und Verwalten auch um E-Demokratie und der Information, Kommunikation und Transaktion zwischen Bürgern, Organisationen, Institutionen, Politik und Unternehmen.

Diese Interaktion der kommunalen Akteure kann nur durch eine soziale Vernetzung erreicht werden. Das bedeutet, die Stadt muss zur Community werden.
Die intelligent vernetzte Stadt der Zukunft konzentriert sich dabei nicht nur auf die
fest installierten Sensoren sondern nutzt auch intelligente Bürgerservices, die die Einwohner, mit ihren Smartphones, Tablets, Laptops und PCs, als biologische Sensoren verbindet und Eingaben für die Stadtverwaltung öffentlich auswertet. Die intelligente Behörde hat dann ihrerseits die Möglichkeit, direkt Stellung zu beziehen und mit den intelligenten Bürgern in Kontakt zu treten, falls nötig.

Ich bin davon überzeugt, dass die webbasierte Vernetzung städtischer Akteure und Aktivitäten der Schlüssel zum Erfolg von zukunftsfähigen Städten ist. Denn wer seine Bürger kennt, kann sie genauer informieren, zielgerichteter mit ihnen interagieren und sie direkt für Projekte und Aufgaben ansprechen.

  • am 09.02.2017 12:14 Uhr von Helge Mühr

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Kategorisierung

Thema

Zukunftsfähig durch E-Government

Stichwort

Allgemeine Kritik und Anregungen zum Kochbuch

Helge Mühr

Funktion
1. Vorsitzender
Institution
Vesta e.V.
Bundesland
Hessen

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