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Nationaler Koordinierungsrahmen – Regionen stärken

Menschengruppe steht auf Aussichtspunkt und schaut auf ein Dorf in landschaftlicher Umgebung (Foto: Burkhard Peter)

Der Online-Dialog zur Demografiestrategie der Bundesregierung ist seit dem 31. März 2013 geschlossen. Sie können keine Beiträge oder Kommentare mehr verfassen, aber gerne die gesamte Diskussion und die Ergebnisse des Dialogprozesses nachlesen.

Die demografische Entwicklung verläuft auf regionaler Ebene sehr unterschiedlich. In vielen, insbesondere ländlich geprägten und strukturschwachen Regionen wird die Einwohnerzahl zurückgehen, einige Regionen werden aber auch Bevölkerungsgewinne erzielen. Der Anteil älterer Menschen wird aufgrund der steigenden Lebenserwartung hingegen in allen Regionen zunehmen. Die Stärken der Regionen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, ist daher eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse und Zukunftschancen für die Menschen in allen Regionen Deutschlands.

  • Welche Probleme sind aus Ihrer Sicht in den vom demografischen Wandel besonders betroffenen Regionen vordringlich zu lösen?
  • Auf welche konkreten Herausforderungen in den besonders betroffenen Regionen sollten Unterstützungsmaßnahmen des Bundes und der Länder vorrangig ausgerichtet werden?
  • Welche Möglichkeiten zur besseren Koordinierung der Aktivitäten von Bund, Ländern und besonders betroffenen Regionen sehen Sie?

Leitgedanken

Regionale Daseinsvorsorge sichern

Die demografische Entwicklung stellt die besonders betroffenen Regionen vor große Herausforderungen bei der Sicherung einer langfristig tragfähigen Daseinsvorsorge. Vor allem mobil zu sein, ob zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Einkaufen, gehört zu den Grundpfeilern der Lebensqualität und ist eine zunehmend wichtige Aufgabe. Flexiblere und innovative Gestaltungsmöglichkeiten und Angebotsformen der Daseinsvorsorge, mehr überörtliche Zusammenarbeit sowie Einbindung bürgerschaftlichen Engagements gewinnen an Bedeutung.

Regionale Wirtschaftskraft stärken

In den besonders betroffene Regionen führt die demografische Entwicklung vielfach zu einem Kreislauf aus zurückgehender Bevölkerung, sinkender Attraktivität für Einwohner und Wirtschaft sowie Verschlechterung der Daseinsvorsorge und verkehrlicher Infrastruktur. Daher sind gezielte Maßnahmen und Investitionen in Infrastrukturen und regionale Wirtschaft, um Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu erhalten und neu zu schaffen, zur Sicherung fairer Entwicklungschancen der Regionen und einer regional ausgewogenen Einkommens- und Beschäftigungsentwicklung erforderlich.

Regionale Unterstützung durch Nationale Koordinierung verbessern

Die vielfältigen Maßnahmen von Bund, Ländern und Europäischer Union zur Unterstützung der regionalen Wirtschaftsentwicklung und der Gewährleistung der infrastrukturellen Daseinsvorsorge erfordern eine stärkere ressort- und ebenenübergreifende Abstimmung und Koordinierung der bereitgestellten Mittel. Um diese Unterstützungsmöglichkeiten in den vom demografischen Wandel besonders betroffenen Regionen noch gezielter einzusetzen, soll dazu ein gemeinsamer Nationaler Koordinierungsrahmen abgestimmt werden.

Beiträge der Nutzer

Zusatzinformationen

Nutzer zum Thema

Hier finden Sie eine Übersicht aller Nutzer, die Beiträge zum Thema „Nationaler Koordinierungsrahmen – Regionen stärken“ geschrieben haben.

Mitglieder der Arbeitsgruppe „Regionen im demografischen Wandel stärken“ (2012 bis 2013)

In der Arbeitsgruppe „Regionen im demografischen Wandel stärken“ wirken Vertreterinnen und Vertreter aus Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden mit.mehr: Mitglieder der Arbeitsgruppe „Regionen im demografischen Wandel stärken“ (2012 bis 2013) …

Wichtige Fakten zum Thema

Zahlen und Fakten Städtische Regionen wachsen noch

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Während die meisten Ballungsgebiete zwischen 2011 und 2013 Einwohner gewonnen haben, schrumpft die Bevölkerung in vielen ländlichen Regionen bereits.mehr: Städtische Regionen wachsen noch …

Zahlen und Fakten Junge Menschen sind besonders mobil

Liniendiagramm zu Fortzügen über Gemeindegrenzen je 1.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts im Jahr 2015

Wanderungen folgen in Deutschland einem altersspezifischen Muster, das wesentlich durch verschiedene Stationen im Lebensverlauf geprägt ist.mehr: Junge Menschen sind besonders mobil …

Logo des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung




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