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‚Digitale Stadt der Zukunft‘?!

Nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Größe von Städten und den daraus wachsenden Herausforderungen im Hinblick auf die infrastrukturellen und sozialen Anforderungen hält die Digitalisierung verstärkt Einzug in urbane Prozesse und Dienstleistungen. Die Digitalisierung und insbesondere das E-Government werden dabei zu maßgeblichen Faktoren für die Zukunftsfähigkeit von Städten. Im Kontext ‚Stadt der Zukunft‘ besteht Einigkeit darüber, dass die Stadt als Verwaltungseinheit alleine und isoliert von ihrer Umwelt nur bedingt innovationsfähig sein kann.

Diese Begebenheit wirft die Frage nach der Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von Städten auf und stellt die Akteure aus der Wirtschaft, Wissenschaft und der Stadtverwaltung vor vielfältige Herausforderungen. Vor dem Hintergrund einer intelligent vernetzten Stadt der Zukunft steigt die Abhängigkeit hinsichtlich der intra- und interurbanen Infrastruktur. Daran anknüpfend sind zudem innovative Konzepte hinsichtlich der Bürgerintegration, dem Energiemanagement und der Steuerung von Organisationen im urbanen Raum notwendig. Bisher mangelt es jedoch an betriebswirtschaftlichen Ansätzen, die das strategische Management urbaner Innovation abbilden. Daher besteht grundsätzlicher Forschungsbedarf hinsichtlich des Einsatzes von IuK-Technologien zur Integration diverser Akteure in urbane Innovationen.

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie können Prozesse im urbanen Raum gesteuert werden? Diesen Forschungsfragen im Bereich des Städtemanagements widmet sich Markus Kowalski (Lehrstuhl SIK, TU Kaiserslautern) im Rahmen seiner Dissertation zur Thematik ‚Management von urbanen Innovationsnetzwerken‘. Die empirischen Ergebnisse der von Hr. Kowalski durchgeführten Studie zeigen, dass eine modern ausgerichtete öffentliche Verwaltung als Voraussetzung für den wirtschaftlichen und soziokulturellen Erfolg einer Region gilt. Die Digitalisierung ist nicht nur eine Frage der vorhandenen Informationstechnologie, sondern auch der Steuerung von Akteuren und Prozessen im urbanen Raum. Dabei sind zwei zentrale Anforderungen zu nennen, die für eine Entwicklung der ‚digitalen Stadt der Zukunft‘ unabdingbar erscheinen: Diese beinhalten (1) die Implementierung anpassungsfähiger Kommunikations- und Kooperationsarten sowie (2) die zunehmende, IT-basierte Vernetzung städtischer Akteure und Aktivitäten. Somit bietet die Forschung zu intelligent vernetzten urbanen Systemen ein hohes Nutzenpotential einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Stadt.

  • am 28.12.2016 16:04 Uhr von Markus Kowalski

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Zusatzinformationen

Kategorisierung

Thema

Zukunftsfähig durch E-Government

Stichworte

  • Allgemeine Kritik und Anregungen zum Kochbuch
  • Erfahrungen und Beispiele aus Ihrer Region

Markus Kowalski

Funktion
Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand
Institution
TU Kaiserslautern
Bundesland
Rheinland-Pfalz

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